
LooWatt ist eine ganz besondere Toilette, denn sie wurde aus dem gemacht, was wir in ihr produzieren. So besteht sie zu 90% aus Pferdekot.
Ursprünglich wurde sie für die 2.6 Milliarden Menschen konzipiert, die keine Toilette besitzen. Das sind immerhin 40% unserer Weltbevölkerung. Da LooWatt ohne Wasser betrieben wird und in der Herstellung äußerst preiswert ist, wäre sie natürlich genau das richtige für die Menschen in den Entwicklungsländern. Doch LooWatt ist eine Toilette für jedermann, denn sie mauserte sich zu einem Designerobjekt, das auch noch äußerst umweltfreundlich ist. LooWatt (Loo = Toilette, Watt = Wirkstrom, Wärmestrom) erzeugt aus Kot Energie. So befindet sich innerhalb der Toilette ein Behälter, den man ohne großen Aufwand herausnehmen kann. Den Behälter bringt man zu einer Biogasanlage in der Biogas und Biomasse erzeugt wird.
In einer Biogasanlage erfolgt der anaerobe mikrobielle Abbau (Vergärung) des eingesetzten Substrats. Dieses besteht meist aus wasserreicher, leicht bis mittelschwer abbaubarer Biomasse wie Gülle, Silage (vor allem Maissilage) oder Bioabfall. Stroh und Holz, die vor allem Cellulose und Lignocellulose enthalten sind unter anaeroben Bedingungen nur schwer abbaubar und werden daher nicht eingesetzt. Verschiedene Arten von Mikroorganismen nutzen die komplex zusammengesetzte Biomasse (Kohlenhydrate, Fette, Proteine und anderes) als Nährstoff- und Energielieferanten. Anders als beim aeroben Abbau (Atmung) machen sich die Organismen bei der Vergärung nur einen geringen Teil der enthaltenen Energie zu Nutze. Sie müssen daher relativ große Mengen umsetzen, um ihren Energiebedarf decken zu können. Hauptprodukte des Abbaus sind das energiereiche Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2). Da sie gasförmig sind, trennen sie sich vom Gärsubstrat und bilden die Hauptkomponente des Biogases. (CO2) ist nicht weiter oxidierbar, kann aber zusammen mit dem energiereichen (CH4) in geeigneten BHKWs der Verbrennung zugeführt werden.
Auszug aus Wikipedia .
Hier nochmals bildlich verdeutlicht:

Virginia Gardiner, Designerin vom Royal College of Art in Oxford, erhielt schon einige Auszeichnungen für ihr Projekt. Zum Beispiel wurde sie in der AIGA Aspen Design Challenge besonders erwähnt und sie war Finalisten in der Buckminster Fuller Challenge . Solltet ihr dieses Projekt unterstützen wollen, dann könnt ihr hier dafür spenden.
via inhabitat.com
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Hi.
Mir ist aufgefallen, dass es einen Fehler im Artikel gibt.
Sollte kein Rechtschreibflame werden aber finde es als Elektroniker doch schon wichtig:
Watt ist kein Wirkstrom oder Wärmestrom sondern die Leistung in der Elektrotechnick, welche ja auch mit Stormerzeugung zu tun hat.
Gruß Tomelyr
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